Diese Seite erklärt, wie Body-Fine arbeitet: als digitales Screening- und Orientierungssystem zur strukturierten Einordnung von Gesundheits-, Ernährungs- und Lebensstilfaktoren.
Body-Fine ist als Screening- und Orientierungstool konzipiert. Es dient der strukturierten Erstorientierung und Risikoabschätzung, erhebt aber keinen diagnostischen Anspruch.
Body-Fine verbindet Gesundheitsdaten, Ernährungsverhalten, Lebensstilfaktoren und programmbezogene Logik zu einer nachvollziehbaren Auswertung. Laut Grundlagendokumentation umfasst das System Biometrie, Risiko-Screening für NAFLD/MASLD, TOFI-Check, Energie-/Insulinresistenz-Check, Anamnese, algorithmusgestützte Zielempfehlung und individualisierten Ernährungsplan.
Die Methodik ist in logisch aufeinander aufbauende Schritte gegliedert: Datenerhebung, Risiko-Screening, Einordnung und daraus abgeleitete Programm- und Ernährungsstruktur.
Erfasst werden u. a. Körpergröße, Gewicht, Alter und Taillenumfang. Darauf bauen BMI-, BMR- und TDEE-Berechnungen sowie erste Risikoeinordnungen auf.
Das System bewertet Lebensstil, Ernährung, Symptome, Anamnese und Risikofaktoren in einem strukturierten Score-System zur Erstorientierung.
Je nach Ausgangslage wird eines von vier Zielprogrammen eingeordnet: Gewichtsreduktion bei Fettleber, nachhaltige Gewichtsreduktion, Leber entfetten oder Körperzusammensetzung verbessern.
Die Grundlagendokumentation beschreibt eine Kombination aus Biometrie, Risikofaktoren, Ernährungsgewohnheiten, Schlaf, Stress, Bewegung und Symptomhinweisen.
Die Programmdokumentation beschreibt vier Zielprogramme mit definierter Mahlzeitenstruktur, Kalorienlogik, Makronährstoffausrichtung, 6–7-Wochen-Struktur und 80/20-Dauerphase.
Body-Fine unterscheidet zwischen Gewichtsreduktion bei Fettleber, nachhaltiger Gewichtsreduktion, Leberentfettung bei stabilem Gewicht und Körperzusammensetzung / Recomposition.
Die Programmlogik basiert grundsätzlich auf genau drei Mahlzeiten pro Tag mit klaren Pausen. In mehreren Programmteilen wird das Snacking-Verbot als zentrale Maßnahme der Leberentfettung beschrieben.
Die Programme sind mit Eingewöhnungswoche, Intensivphase, Stabilisierung, Festigung und 80/20-Übergang aufgebaut. Dadurch wird nicht nur kurzfristige Veränderung, sondern langfristige Umsetzbarkeit adressiert.
Nach der Kernphase beschreibt die Dokumentation eine fortlaufende Begleitung mit Wochenplan, Tracking, Tipps, Rezepten und KI-gestützter Strategie im Dashboard. Außerdem werden dort acht häufige Problemfelder über einen „Smarter Coach“ adressiert.
Die wissenschaftliche Grundlage verweist auf internationale Leitlinien, Fachgesellschaften und anerkannte Institutionen. Im Dokument werden u. a. WHO, EASL, AASLD, DGE und NIH / NHLBI als Referenzen bzw. Bezugsgrößen genannt.
Zusätzlich verweist die Dokumentation auf Deutsche Leberstiftung, Deutsche Leberhilfe, DGEM, IDF und weitere wissenschaftliche Publikationen zu NAFLD, Stoffwechsel, Ernährungsmedizin und Langzeit-Compliance.
Für Ärzte, Ernährungsberater, Prüfgremien oder interessierte Nutzer steht die vollständige wissenschaftliche Grundlagendokumentation mit Fragenkatalog, Scoring-System und Quellennachweis als PDF bereit.